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[Bildquelle: © René Schulze]

Spinnangeln im Herbst

Spinnangeln im Herbst

Neben den unzähligen Angelmethoden während eines Jahres zählt wohl das Spinnangeln im Herbst neben dem Karpfenangeln im Sommer zu den beliebtesten. Ich zeige dir in diesem kleinen Bericht, welche Erfahrungen ich bisher gemacht habe und gebe dir einige wertvolle Tipps.

Warum das Spinnangeln im Herbst so beliebt ist

Nach Meinung vieler Spinnangler soll der Herbst die erfolgreichste Jahreszeit sein. Die Raubfische fressen sich dann noch einmal einen ordentlichen Winterspeck an, von dem sie zehren können.

Ich selbst versuche immer logische Gründe für meine Entscheidungen zu finden und habe bisher gute Erfahrungen damit gemacht. Generell bin ich früher zu allen erlaubten Jahreszeiten mit der Spinnangel unterwegs gewesen und habe bemerkenswerte Erfolge erzielt. Ich habe sogar die meisten Hechte in der warmen Jahreszeit gefangen und meiner Meinung nach ist das Spinnangeln auf Barsche im Sommer auch erfolgversprechender.

Logisch ist für mich allerdings, dass die Fische mit sinkenden Wassertemperaturen langsamer und träger werden, denn sie sind ja wechselwarm, d.h. ihre Körpertemperatur ist die gleiche wie die des Wassers. Somit sinken die Erfolgsaussichten beim Spinnfischen im allgemeinen, wenn das Wasser merklich kälter wird, denn die Räuber jagen dem Spinnköder nun nicht mehr so aktiv hinterher, wie in der wärmeren Jahreszeit.

Als leidenschaftlicher Friedfisch- und Matchangler habe ich immer einen Zielfisch. Beim Spinnangeln lasse ich mir allerdings meist alle Optionen offen und entscheide nach dem Beißverhalten, welche Fischart in am Angeltag besonders fokussiere.

Beim Angeln in der Elbe ist mein Zielfisch ganz klar der Zander, gefolgt vom Hecht.

Spinnangeln auf Zander

Zander sind im Gegensatz zu Hechten hinsichtlich ihres Jagdverhaltens besondere Fische. Um gleich auf den Punkt zu kommen:

  • Führe deinen Spinnköder (Gummifisch) langsam und gib dem Zander die Möglichkeit, sich „anzupirschen“.
  • Verwende keine Gummifische, die zu stark wirbeln, denn das mag der Zander nicht.
  • Schlanke Gummifische um die 10 bis 12 cm sind ideal.

Weil ich, wie bereits erwähnt, ein Friedfischexperte bin, lese ich zum Zanderangeln gerne Fachbücher. In diesen findest du alles, was du für eine erfolgreiche Zanderpirsch wissen musst.

Hechte

Weil die Hechte starke Strömung meiden, suche ich sie meist im Zentrum der Buhnenfelder (Gummifisch) sowie in den Uferbereichen mit langsamer Strömung und Steinschüttungen (Spinner).

Barsche

Barsche gehören definitiv zu den am leichtesten zu fangenden Raubfischen. Allerdings gilt das nur für die kleineren Exemplare.

Zum Barschangeln gehe ich gerne in die kleineren Flüsse und verwende je nach Wassertiefe Spinner bis Größe 3, kleine Gummifische und Twister.

Mit diesen Spinnködern war ich erfolgreich.
Mit diesen Spinnködern war ich erfolgreich. [Bildquelle: © René Schulze]

Es gibt viele Videos und Bücher von Barschprofis, so dass ich hier nur einige Tipps möchte, die ich aber komplett bestätigen kann, weil ich sie selbst schon oft so erlebt habe:

  • Verwende kleine Spinnköder (Spinner, Gummifische, Twister u.ä.).
  • Führe deinen Köder auffällig und eher etwas schneller als zu langsam.
  • Suche die Barsche an auffälligen Gewässerstellen (Stege, Holz, Boote, Wasserpflanzen usw.).
  • Wenn du einmal eine Stelle mit Barschen gefunden hast, dann wirst du dort mit ziemlicher Sicherheit noch mehr finden, weil Barsche nicht alleine jagen.
Barsch beim Spinnangeln im Herbst gefangen
Nach einer erfolglosen Stunde habe ich beim Spinnangeln im Herbst einen Hot-Spot gefunden und unter anderem diesen Stachelritter überlistet. [Bildquelle: © René Schulze]

Das Verhältnis der Körperlänge eines Barsches zu deinen Spinnködern ist meist recht klein. Das bedeutet, dass ein angebissener Barsch meist den kompletten Drilling eines Spinners im Ober- und Unterkiefer gehakt hat. Besonders kleine Exemplare verletzen sich dabei oft. 

Aus diesem Grunde mache ich folgendes:

  1. Ich keschere auch kleine Barsche, um ihr Maul beim Herausheben nicht noch mehr zu verletzen.
  2. Ich wechsle die Angelstelle, wenn ich 3 kleine Barsche am Stück gefangen habe. Die nächsten sind mit ziemlicher Sicherheit von der gleichen Größe.
gehakter Barsch beim Spinnangeln im Herbst
Auch kleinere und mittlere Barsche sollten mit einem Kescher gelandet werden, um unnötige Verletzungen des Fisches zu vermeiden. [Bildquelle: © René Schulze]

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner nächsten Spinnangeltour.

Wenn du regelmäßig Tipps und Tricks zum Friedfischangeln haben möchtest, dann trag dich gerne in meine Insider-Group ein.

René Schulze

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