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neue Angel-Saison

Vorbereitung der neuen Angel-Saison

Für deine Vorbereitung der neuen Angel-Saison ist in den Winter-Monaten die beste Zeit. Ich habe für dich 10 Vorschläge, wie du die nächsten 10 Wochen nutzen kannst, um optimal in die neue Saison zu starten. Falls du noch mehr Vorschläge hast, dann schreibe unten gerne einen Kommentar.

Haken binden

Haken binden ist sicher der Klassiker unter den Vorbereitungen für die neue Angelsaison. Je nachdem, wie lange deine Vorfächer schon existieren, wie dünn die Schnur ist und wie viel UV-Licht sie bisher ertragen mussten, solltest du sie Stück für Stück ersetzen.
Manche Profi-Stipper binden ihre Vorfächer alle 2 Jahre neu, für den Freizeitangler ist ein Intervall von 5 Jahren sinnvoll. Voraussetzung ist allerdings, dass die Haken ständig in einer dunklen Box gelagert werden.

Haken binden
Lass dir Zeit und binde deine Haken mit viel Sorgfalt. [Bildquelle: © René Schulze]

Montagen bauen

Auch das Bauen neuer Stipp-Montagen für die nächste Angel-Saison ist eine perfekte Arbeit für den Winter. Nimm dir hierfür ebenfalls genügend Zeit und achte auf Qualität. Platziere deine Schrote exakt mittig auf der Schnur und gewährleiste, dass letztere nicht beschädigt wird. Ordentlich beschriftete Wickelbrettchen, die dann in Reih und Glied in deiner Kiepe liegen, entlohnen dich für diese zum Teil langwierige Arbeit.

Bei dieser Gelegenheit kannst du auch einmal in Ruhe deine Posen begutachten. Insbesondere rissige Posenkörper saugen sich mit Wasser voll, was dann während einer Angel-Session äußerst ärgerlich ist. Ein wenig Klarlack, ein feiner Pinsel und etwas weihnachtliche Musik im Hintergrund lassen deine Posen wieder erstrahlen. Und wenn sich deine Frau beschwert, dass du selbst im Winter ständig nur das Angeln im Kopf hast, dann sage ihr, dass du gerade neuen Weihnachtsbaumschmuck bastelst.

fertige Stipp-Montagen für die neue Angel-Saison
Genügend fertige Montagen für jede Gelegenheit entlasten dich in deiner Vorbereitung in der warmen Jahreszeit. [Bildquelle: © René Schulze]

Maulwurfserde sammeln

Wie ich in meinem Beitrag zur Maulwurfserde bereits ausführlich erklärt habe, ist das Sammeln dieser wesentlichen Zutat für dein Grundfutter besonders an frostfreien Wintertagen sehr lohnenswert. Die frischen und meist eine optimale Feuchte besitzenden Hügel sind auf den Wiesen gut zu sehen. Luftdicht verpackt hast du die ganze Angel-Saison die optimale Erde für deine Anfütterung.

Erkundige dich vorher, wo du die Erde sammeln darfst und hole dir gegebenenfalls eine Erlaubnis. 

frisch gesiebte Maulwurfserde
frisch gesammelte und an Ort und Stelle gesiebte Maulwurfserde [Bildquelle: © René Schulze]

Angelgeräte putzen

Putzen macht sicher nicht unbedingt Spaß, aber wenn du beispielsweise deine Kopfrute nach dem letzten herbstlichen Angeln einfach in den Keller stellst, hast du im Frühjahr mit großer Wahrscheinlichkeit Schimmelablagerungen an den Stellen, an denen noch Futterreste etc. anhaften. Das ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern auch belastend für das Gerät selbst.

Durch die Gummizüge dringt fast immer Wasser in die Kits, so dass du sie auch eine Weile offen liegen lassen solltest, um ihnen Zeit zum Trocknen zu geben. Zum Reinigen der Innenflächen kannst du einfach ein kleines Stück Stoff mit Hilfe eines dünneren Rutenteils durchschieben, so dass Schmutz und Feuchtigkeit gleichzeitig verschwinden.
Auch das weniger empfindliche Equipment freut sich über einen gelegentliche Grundreinigung und Befreiung von angetrockneten Maden und Futterresten, die sich gerne in den Ecken festsetzen.

Ich erledige die Grobreinigung gerne am Wasser, denn in der kühleren Jahreszeit ist das zu Hause schwieriger, wo nur die Feinarbeiten erfolgen. Ich habe immer einen großen und breiten Pinsel bei mir, mit dem ich die groben Futterreste vor dem Einpacken sofort entferne. Auch hier ist es sinnvoll, dein Angelgerät bei der Wintereinigung genau zu inspizieren und eventuelle Schäden zu reparieren.

Reinigung des Angelgeräts mit einem Pinsel
Mit einem breiten Pinsel erledige ich die Grob-Reinigung noch am Wasser. [Bildquelle: © René Schulze]

Kleinteile sortieren

Im Laufe eines Jahres kauft jeder Friedfischangler viele Kleinteile aller Art, die dann meist an verschiedensten Stellen liegen, so dass du schnell den Überblick verlierst. Ich habe zum Beispiel irgendwann mal festgestellt, dass ich an die 20 Hakenlöser hatte. Lieber haben als brauchen ist zwar ein gutes Motto, aber mit ein wenig Ordnung kannst du dir in der neuen Angel-Saison so manchen Euro sparen und dir dafür lieber eines meiner preiswerten E-Books kaufen, die dir sicher noch so manchen wertvollen Tipp bringen.
Zum Sortieren meiner Kleinteile nehme ich gerne Boxen aus dem Baumarkt, denn diese sind oft preiswerter als welche aus dem Angelladen.

gut sortierte Kleinteile für die neue Angel-Saison
Gut sortierte Kleinteile sparen Zeit und erleichtern die Vorbereitung. [Bildquelle: © René Schulze]

Kleinteile selber herstellen

Wenn du schon mal beim Basteln und Sortieren bist, hast du bestimmt so manches Teil übrig, das du eigentlich wegwerfen müsstest, weil es nicht mehr für den Einsatz geeignet ist.

Ein Beispiel sind ausrangierte Gummis deiner Gummizüge. Aus ihnen bastle ich gerne Spanngummis für Wickelbrettchen. Die aufgebogenen Klammern eines Papiertackers ergeben schöne Haken zum Einhängen der Schnur.

selbst hergestellte Spann-Gummis für Wickelbrettchen
selbst hergestellte Spann-Gummis für deine Wickelbrettchen [Bildquelle: © René Schulze]

Gewässerbegehung machen

Wenn ich einen längeren Spaziergang mache, dann komme ich häufig an meinen Hausgewässern vorbei. Ich suche mir dann gerne geeignete Angelstellen für die nächste Saison aus, was im Winter gut funktioniert.

Durch das klare Wasser erkennst du oft versunkene Bäume und Äste, die in der warmen Jahreszeit durch die Wassertrübung unsichtbar sind. Beim Angelausflug spare ich dann wertvolle Zeit, weil ich dann zielgerichtet diese Angelstellen anfahren kann. Außerdem motiviert mich der Gang ans Wasser zusätzlich, meine Winterarbeiten zielstrebig zu erledigen.

Gewässerbegehung im Winter
In der kalten Jahreszeit sind Gewässerbegehungen lehrreich und motivierend. [Bildquelle: © René Schulze]

Futterinspektion

Nach einer Friedfischsaison habe ich meist noch Futter übrig, manchmal sogar noch angefangene Tüten. Hinzu kommen Lockstoffreste aller Art, die dann halb aufgerissen in irgendwelchen Behältnissen herumliegen.

Wenn ich dann im Winter Muße habe, dann sichte ich meinen Futtervorrat und sortiere ihn nach Zielfisch und Gewässerart. Dabei versuche ich auch herauszufinden, wie alt das Futter ist. Die meisten Trockenfuttersorten haben eine aufgedruckte Haltbarkeitsdauer auf den Tüten, nach der du dann die überfälligen Bestände gut herausfiltern kannst.

Futter, welches mehrere Jahre alt ist, lässt sich zwar noch verwenden, hat aber wahrscheinlich nicht mehr die gleiche Lockwirkung. Insbesondere eiweißhaltiges Fertigfutter (z.B. auf Fischmehlbasis) kann mit der Zeit ranzig werden, was du vermeiden solltest.

Angebrochene Lockstoffreste fülle ich gerne in luftdichte Gefrierboxen, die dann leichter stapelbar sind und auch die Krümelei mit den angebrochenen Plastiktüten aufhört.

verschließbare Dosen für Lockstoffe
meine Dosensammlung für angebrochene Lockstoffe und lose Köder (z.B. Pellets) [Bildquelle: © René Schulze]

Gummizüge wechseln

Sicher ist das Wechseln der Gummis in deiner Kopfrute keine große Sache, aber im Winter hast du die nötige Zeit, auch hier alles akribisch genau zu machen.

Zunächst ist es sinnvoll, die Gummis in regelmäßigen Abständen auszutauschen. Sowohl UV-Licht sowie Weichmacher und andere flüchtige Chemikalien im Material machen vor allem dünne Gummizüge porös. Gerade das Stück, welches ganz vorn am Top-Kit am Dacron-Connector angebunden ist, wird durch Abrieb zusätzlich belastet.

Schau dir deshalb deinen Gummizug mit der Lupe an und mache einen Belastungstest. Es ist auch hier sinnvoll, das Jahr des Einbaus zu notieren. Ich selbst tausche meine Gummis jedes Jahr einmal aus und verwende die ausrangierten Stücke zum Bauen von Spanngummis oder als Richtschnur im Garten, wenn ich zum Beispiel meine Rasenkante wieder neu abstechen möchte.

dünner poröser Gummizug
Besonders dünne Gummizüge werden schnell porös. [Bildquelle: © René Schulze]

Vorbereitung auf den Zielfisch der neuen Angel-Saison

Wenn du nur ein Freizeitangler bist, und dich immer spontan entscheidest, welche Fische du bei einer Angeltour fangen möchtest, dann ist das in Ordnung. Falls du dir aber vorgenommen hast, in der neuen Angel-Saison besonders erfolgreich bei bestimmten Zielfischen zu sein, dann nutze die Winterzeit zur Weiterbildung.

Es gibt unzählige Beiträge im Internet, die dir neue Aspekte aufzeigen. Beschäftige dich mit deinem Zielfisch und den dazugehörigen Fangmethoden. Du wirst schnell merken, dass du noch viel lernen kannst (ich übrigens auch). Durch neue Ideen hast du auch gleich ein paar zusätzliche Aufgaben, denn du musst unter Umständen deine Montagen verändern, Vorfächer neu binden usw.

Mit meiner Seite und vor allem meinen E-Books möchte ich dir helfen, dich auf deine Zielfische sowie Vereinshegefischen vorzubereiten. Dabei baue ich regelmäßig neue Erkenntnisse in meine Zielfischseiten und E-Books ein.

Bücher lesen zur Fortbildung
Fortbildung ist ein Muss für den erfolgreichen Angler. [Bildquelle: © René Schulze]

Besonders empfehle ich dir folgende preiswerte E-Books, die viele wertvolle Tipps und Tricks zum Friedfischangeln enthalten:

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und Erfolg bei der Umsetzung.

René

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