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[Bildquelle: © René Schulze]

Das richtige Grundfutter

Das richtige Grundfutter

Auf dem Angelmarkt gibt es eine schier unüberschaubare Menge an verschiedenen Grundfutter-Sorten. Viele große Angelmarken verkaufen ihr eigenes Futter und machen reichlich Werbung. Das richtige Grundfutter zu finden, fällt vielen Anglern daher nicht immer leicht.
Ich zeige dir, worauf es wirklich ankommt.

Gibt es eigentlich gutes und schlechtes Grundfutter?

Diese Frage kann ich aus meiner Erfahrung eindeutig mit „ja“ beantworten. Besonders bei den Inhaltsstoffen und den Eigenschaften (z.B. Klebkraft, Größe der Partikel, Proteingehalt usw.) habe ich schon nennenswerte Qualitätsunterschiede zwischen Noname- und Markenfutter festgestellt.

Deshalb kann ich dir nur empfehlen, Futter von Markenherstellern zu verwenden, wenn du maximale Erfolge haben möchtest.

Welche Hersteller haben das richtige Grundfutter?

Um diese Frage zu beantworten, möchte ich dir zunächst eine kleine Geschichte erzählen. Am Ende weißt du, welcher Hersteller für dich das richtige Grundfutter hat:

Als die ostdeutschen Flüsse und Kanäle nach dem Mauerfall 1989 zu sehr begehrten Angelgewässern wurden, suchte ich nach einem guten Grundfutter für das Angeln im Fließgewässer. Die ersten Futtermarken, die ich in unseren Angelläden sah, waren Marcel van den Eynde und Mosella.

Ich weiß noch wie heute, dass ich mehrere Male von meinem damaligen Wohnort zu einem Angelfachgeschäft in das fast 50 km entfernte Elster (Elbe) fuhr, nur um Grundfutter von Marcel van den Eynde zum Angeln in der Elbe zu kaufen.
Einmal kaufte ich sogar mehrere 25 kg-Plastiksäcke.

Spätestens nach dieser Aktion führte dann auch mein örtliches Fachgeschäft mein “Lieblingsfutter”, was mich und den Besitzer gleichermaßen freute.
Eine Sache ärgerte mich jedoch, denn ich schaffte es nicht, ihm beizubringen, dass es “van den Eynde” und nicht “van der Ende” hieß :-).

Grundfutter von Marcel van den Eynde beim Elbangeln
Schon in jungen Jahren angelte ich mit Grundfutter von Marcel van den Eynde. [Bildquelle: © René Schulze]

Ich war ein Fan dieses Futters und kaufte mir sogar 2 weiße T-Shirts des belgischen Futterherstellers, die ich heute noch trage:

mein T-Shirt gibt mir Selbstvertrauen
[Bildquelle: © René Schulze]

Bei all meinen damaligen großen Erfolgen im Fließwasser verwendete ich Grundfutter von Marcel van den Eynde. Ich vertraute dieser Marke, weil sie mich qualitativ nie enttäuschte.

Heute denke ich noch gerne an diese Zeit zurück und habe immer noch eine emotionale Beziehung zu diesem Grundfutter. Es hilft mir auch in schwierigen Angelsituationen, denn ich bilde mir ein, dass das Futter gut ist und die Fische es auch mögen.

Na, ahnst du nun, welches Futter für dich das beste ist?

Markentreue ist für uns Angler ein wichtiger Erfolgsbaustein, der nicht zu unterschätzen ist. Angeln ist wie jeder andere Sport auch zum Großteil Kopfsache. Und wenn du deiner Marke und deinem Futter vertraust, bist du selbstbewusster und wirst am Ende mehr und bessere Fische fangen.

Das richtige Grundfutter finden

Falls du keinen Lieblingshersteller hast, dann suche dir einen. Ob Browning, Daiwa, Sensas usw., alle großen Marken stellen gutes Grundfutter her. Mein Lieblingsfutter ist auch nicht besser und schlechter als diese Marken. Ich weiß das, aber ich habe eben diese emotionale Bindung. Folgende Checkliste könnte dir bei der Suche nützlich sein:

  • Welche Marken verkauft mein örtliches Fachgeschäft?
  • Mit welchem Grundfutter hatte ich bisher die größten Erfolge?
  • Welches Futter verwenden meine Lieblingsangler?
  • Kann ich mit meinem Kauf regionale Hersteller unterstützen?

Besonders der letzte Punkt ist eine Überlegung wert. Obwohl ich noch sehr gerne und oft mit Grundfutter von Marcel van den Eynde fische, hatte ich auch mit dem Fließwasserfutter von Fishing Tackle Max aus meinem eigenen Bundesland gute Erfolge.

Egal, für welche Marke du dich entscheidest, tue es mit Herz und Verstand. Hast du dann das richtig Grundfutter gefunden, so beachte folgenden Rat:

Verwende nicht unbedingt alle Sorten deiner Marke, sondern suche dir einige wenige heraus und lerne sie richtig kennen.

Du wirst dabei schnell merken, wie es zum Beispiel beim Anfeuchten reagiert und wie viele Köder du damit transportieren kannst.

Je besser du dein Futter kennst, desto erfolgreicher wirst du sein, was wiederum dein Mindset stärkt.

Wenn du dein Futter gefunden hast, dann zeige ich dir in meinem kostenlosen E-Book, wie du es richtig herstellst und damit umgehst:

Tipps und Tricks zum Friedfischangeln

Falls du weitere Tipps und Tricks zum Friedfischangeln von mir bekommen möchtset, dann empfehle ich dir folgende beiden E-Books:

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